Crystal Cup 2003
27.-28.12.2003, Küsnacht
Das letzte End oder ’E’ wie ’Esel’
Frohen Mutes erschienen wir am 27 Dezember zur ca. 50-igsten Austragung des
Crystal-Cup’s in Küsnacht ZH.
Mit von der Partie meine Wenigkeit als Skip (Roli), Frauenpower auf Position 3
(Denise),
im Frontend auf der 2 Mr. T-Line (Tibor), auf der Position 1 Filigrano (alias
Rolf)
Im ersten Spiel erhielten wir die Damen von Küsnacht zugelost. Nach
ausgeglichenem
Spiel von durchschnittlichem Niveau konnten wir uns am Ende mit 9:7 durchsetzen.
Notabene dank zwei geschriebenen Steinen im letzten End.
Im zweiten Spiel (in Insiderkreisen auch als vorweggenommener Final bezeichnet)
gegen die ambitionierten Jungcurler aus Küsnacht (Team Franzelli)
mussten wir uns trotz sehr solider Leistung und hartem Kampf kanpp geschlagen
geben.
Notabene nach verlorenem letztem End (Unentschieden nach 7 Ends).
Halbzeit !
Währenddessen wir das Galadinner bei Consommé, Nüsslisalat, Stroganoff und
Vanilleglace
mit Zwetschgen genossen, wurde Tibor von Ursi S. mit der grausamen Wahrheit über
Saabfahrer, Jungfrau-Aszendenten und Gin-Orange konfrontiert......
Mit einer neuen Nummer 1 (Gregory anstelle von Rolf) stiegen wir am Sonntag
Vormittag
gegen das Team von Küsnacht 5 in die dritte Runde.
Nach einer 6:2 Führung nach 5 Ends kehrte die ’Angst vor dem Siegen’ bei einigen
Teammitgliedern zurück und nachdem auch der letzte Skipstein verwischt worden
war,
mussten wir uns schlussendlich und unnötigerweise mit 6:7 geschlagen geben.
Nach einer nur 15 minütigen Pause welche offensichtlich nicht reichte um den
Frust vom
vorhergehenden Spiel zu bewältigen mussten wir bereits zur letzten Runde
antreten.
Steiesel , ebenfalls Mitglieder des CCBR, so hiess unser letzter Gegner!
Nach einem katastrophalen Beginn biblischen Ausmasses (Armageddon on ice) und
einem Spiel das dem Begriff Curling spottete, lagen wir nach 5 Ends bereits mit
9:2 in Rückstand !! Das Team zeigte ernsthafte Auflösungserscheinungen und Mr
T-Line
drohte gar ein Ende der ach noch so jungen Curling-Karriere.
Nur ein brillianter Griff unseres Skips in die taktische Trickkiste konnte uns
jetzt
vom wohl grenzenlosen Gespött der Zuschauer noch retten.
Und so kam es denn auch!
Nach zwei geschriebenen Steinen im sechsten End konnten wir auf 9:4 verkürzen,
ehe wir im siebten End 4 Steine stehlen und den Spielstand auf 9:8 korrigieren
konnten.
Das letzte Ende – Showdown !
Vor dem letzten Stein lagen wir mit drei Steinen, zwei davon konnte der Gegner
noch abhängen, woraus ein 9:9 Unentschieden resultierte – also ein halbwegs
versöhnliches Ende.
Ein letztes Bier, ein letzter Griff in Sonja’s Guetzlikiste, ein letzter
wehmütiger Blick auf
das Eis wo eben die Finalspiele ohne uns stattfanden....aus die Maus !
Es war aber trotzdem ein super Turnier, an welchem wir im nächsten Jahr gerne
wieder teilnehmen werden. Vielen herzlichen Dank an den
CC Küsnacht und ganz speziel an
Ursi Schürch!