Grand Prix 2004

Für die Hälfte unseres Teams war der Grand Prix die erste Openair-Erfahrung in unserer noch jungen Curlingkariere. Als eingefleischten Hallencurler gab es nun einiges umzustellen. Zunächst war da die Eiseskälte (-11°c am Morgen), kalte Windböen und dann war da noch der Schnee auf dem Eis. Letzteres machte uns besonders zu schaffen. Der Schnee bremste nicht nur die Steine gnadenlos ab sondern klebte auch unter unseren Curlingschuhen fest, was den Halt auf dem Eis stark verschlechterte. Die Einheimischen versicherten mir, dass hier in St. Moritz normalerweise schönes Wetter herrsche. Super! Das half mir an diesem Wochenende auch nicht weiter...  :-)

Trotzdem haben wir uns mit zwei Siegen und drei Niederlagen wacker geschlagen.

Hier geht es zu den Bildern des Grand Prix 2004.

 

Jackson Cup 2004

Wer dachte, die Wetterverhältnisse könnten nicht mehr schlechter werden hat sich geirrt. Am ersten Spieltag des Jackson Cups schneite es so stark, dass man den Trunierbeginn um ein paar Stunden verschieben musste. Als dann der Schnee ein wenig nachliess ging es endlich los. Spätestens an diesem Turnier, wurde mir klar wie schwer Openair-Curling sein kann. Trotz regelmässigem Schneeschaufeln war das Eis immer mit Schnee bedeckt. Sogar die Einheimischen Openair-Curler hatten ihre grosse Mühe, um den Stein bis nach vorne ins Haus zu bringen. Da half nicht einmal mehr ein Backswing. Nein, man musste zu neuen, härteren Methoden greifen wie zum Beispiel den "Schumi"-swing. Das Wischen unterliess man, wenn einem sein Leben lieb war. Denn zu gross war die Rutschgefahr auf dem verschneiten Eis. Unter diesen, für uns Hallencurler, doch sehr extremen Bedingungen, hatten wir leider nicht sehr viel gegen unsere Gegner auszurichten. Wir verloren jedes Spiel (zum Teil jedoch nur ganz knapp!). Dennoch wurden wir nicht letzter, da wir doch immerhin einige Steine schreiben konnten.

Was uns am Jackson Cup sehr gut gefallen hat, war der Apéro am Samstagabend. Harte Drinks (Wodka-Orange, Whisky-Cola, usw.) und die Guggenmusik der Ladykillers sorgten für erstklassige Stimmung.

Kurz gesagt, trotz Blizzards und Eiseskälte war unser Openairerlebnis eine spassige Sache. Und nächstes Jahr werden wir sicher wieder mit dabei sein, aber dann mit bereits etwas mehr Openair-Erfahrung...

Hier geht es zu den Bildern des Jackon Cups 2004.